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Italien

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Italien

In dieser Kategorie sammle ich meine Reiseberichte und Fotos aus Italien: den Norden mit Turin, Genua, Brescia, Chiavenna und Venedig, die Mitte mit Florenz, Pisa, Arezzo und Urbino, dazu Sizilien mit Palermo, Catania und Taormina. Es geht um Architektur, Geschichte und stille Orte, die ich selbst besucht und fotografiert habe. Weiter unten steht, wie sich Norden, Mitte und Süden fotografisch unterscheiden.

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Italien von Nord nach Süd

Kein Land in Europa habe ich so oft besucht wie Italien, und je öfter ich hinfahre, desto länger wird die Liste der Orte, die ich noch nicht kenne. Was hier steht, ist kein Reiseführer. Es sind die Orte, an denen ich selbst stand, manche lange vorgemerkt, andere durch Zufall.

Der Norden: Ankunft über die Alpen

Der Norden ist für mich das Italien der Ankunft. Chiavenna war überhaupt nicht geplant, wir wollten nur durchfahren, bis uns auf der Brücke in der Ortsmitte der Flusslauf der Mera aufhielt. Auf der Rückfahrt habe ich die Route bewusst über Bozen gelegt, um am Kirchturm im Reschensee vorbeizukommen, der aus dem Wasser ragt, wo bis 1950 das Dorf Graun stand.

In den Städten wird es dichter. Für das Ägyptische Museum in Turin reichte bei der ersten Reise nach Turin die Zeit nicht; nachgeholt habe ich es später. In Genua kam die Basilica della Santissima Annunziata del Vastato dazu. Vom Duomo Vecchio in Brescia, einer romanischen Rundkirche aus dem 11. Jahrhundert, hatte ich vorher nie gehört. In Venedig habe ich mir den Palazzo Mocenigo angesehen, der einst einer der einflussreichsten Familien der Stadt gehörte.

Die Mitte: Toskana und die Marken

Die Medici-Kapelle in Florenz wollte ich auf dieser Italienreise unbedingt sehen. In Pisa kam ich erst am späten Abend an, bekam spontan noch Tickets und hatte den Schiefen Turm auf einer fast leeren Piazza. Auf die Kathedrale von Arezzo hat mich ein KI-Assistent gebracht, gekannt hatte ich sie vorher nicht.

Nicht jeder Halt ist ein Bauwerk. Nach Lari bin ich gefahren, weil ich einen Fernsehbericht über die Pastamanufaktur der Familie Martelli gesehen hatte. In den Marken steht Urbino, wo ich den Palazzo Ducale und die Cattedrale di Santa Maria Assunta besucht habe.

Sizilien: von Palermo bis Savoca

In Palermo ist die Kathedrale über Jahrhunderte gewachsen: normannische, arabische und staufische Spuren liegen dort übereinander. Der Fischmarkt von Catania ist der Gegenentwurf dazu, seit Jahrhunderten am selben Platz und mitten im Betrieb. Dort wird gerufen, gehandelt und ausgenommen.

Im Osten liegt Taormina mit seiner Altstadt über dem Meer, darüber das antike Theater mit rund zweitausend Jahren Geschichte. Ein Stück die Küste hinauf windet sich die Straße in Kehren vom Meer hoch nach Savoca, das als Drehort für „Der Pate“ bekannt wurde.

Was hier noch fehlt

Der Süden des Festlands fehlt: Apulien, Kalabrien, Kampanien. Sardinien und die oberitalienischen Seen ebenso. Ich schreibe nur über Orte, an denen ich selbst war, deshalb steht hier vorerst nichts dazu.